Wenn jeder Wimpernschlag schmerzt


Belaynish hat viel zu lange gelitten. Irgendwann waren die Schmerzen in ihren Augen unerträglich. Die 40-Jährige aus Wolde Agar im zentralen Hochland von Äthiopien ist aus ihrem Dorf zum Gesundheitszentrum von Menschen für Menschen gekommen. Über drei Stunden war sie unterwegs: "Ich nehme den langen Fussmarsch gerne auf mich, wenn ich nur endlich Hilfe bekomme", so Belyanish.

Belaynish leidet am Trachom, der so schmerzhaften Augeninfektion, die unbehandelt zum Erblinden führen kann.

Trachom ist griechisch und heisst übersetzt "Raues Auge". Trachom ist eine typische Armutserkrankung und gilt als häufigste Augenentzündung in Entwicklungsländern. Durch den Mangel an sauberem Wasser setzen sich die Bakterien auf der Innenseite des Augenlides fest. Der Körper wehrt sich. Die Lider schwellen an, werden schwerer, hängen herunter. Wenn die Follikel platzen, bilden sich Narben an der Lidinnenseite, welche sich dadurch zusammenzieht. Die Aussenseite des Lids mit den Wimpern dreht sich nach innen ein: Nun scheuern sie bei jedem Lidschlag und jeder Augenbewegung an der Hornhaut des Auges.

Das unablässige Scheuern der Wimpern verletzt die Hornhaut, macht sie trübe. Ohne Behandlung kann diese Infektion nach langem Leiden zum Erblinden führen. Mit Augensalben und Tropfen oder eine kleine Operation können helfen. Bei diesem Eingriff wird das Lid korrigiert, damit die Wimpern den Augapfel nicht mehr berühren.
In gewissen Regionen Äthiopiens sind bis zu 60% der Kinder vom Trachom betroffen! Über eine Million Menschen leiden an einer fortgeschrittenen Infektion, durch die sie ihr Augenlicht verlieren, wenn sie keine Hilfe bekommen!

Die Hilfe von Menschen für Menschen gegen die heimtückische Krankheit

Vor allem das fehlende Wissen der Bevölkerung, wie sie sich vor der Krankheit schützen können und die schlechten hygienischen Bedingungen führen zur weiten Verbreitung des Trachoms. Die Stiftung Menschen für Menschen setzt sich mit verschiedenen Massnahmen gegen die heimtückische Krankheit ein.

- Patienten werden mit Augensalben und Tropfen oder einer kleinen Operation behandelt und so vor dem Erblinden bewahrt.

- Die Bevölkerung wird mit Aufklärungskampagnen über die Ursache und Vorsorge der Krankheit informiert.

- Medizinisches Personal wird ausgebildet, um infizierte Patienten behandeln zu können.

- Der Bau von Brunnen legt die Grundlage für bessere Hygiene und damit die Vermeidung der Ansteckung.

Die Stiftung bekämpft die Armut in Äthiopien langfristig, so dass vermeidbare Krankheiten keine Chance haben. Unterstützen Sie uns dabei! Vielen Dank!

 


Mit 48 Franken ermöglichen Sie vier Menschen eine Trachom-Operation inklusive Nachsorge während vier Wochen

Mit 60 Franken übernehmen Sie für 25 Menschen 5 Jahre lang die Behandlung mit antibiotischer Augensalbe.

Mit 120 Franken ermöglichen Sie 10 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

 

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Spendenkonto:
Postkonto 90-700000-4

Stiftung Menschen für Menschen Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe, 8002 Zürich

IBAN-Code:
CH97 0900 0000 9070 0000 4
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